
Szene aus der Führung "Im Schatten der Burg"
Termine
Anmeldung
Für alle Führungen ist eine Anmeldung erforderlich:
Burgverwaltung Landshut, Telefon (08 71) 9 24 11-15
(April bis September: täglich von 9-18 Uhr
Oktober bis März: täglich von 9.30-16 Uhr)
Treffpunkt
Kassenraum der Burg Trausnitz
Themen und
Preise
(inkl. Eintritt)
Herzog und Hochstapler (ca. 75 Minuten),
Holunder und Hexenkraut (ca. 90 Minuten),
Im Schatten der Burg (ca. 90 Minuten),
Von Masken, Mimen und Mördern (ca. 75 Minuten),
Weihnachtsführung (ca. 60 Minuten) und
Vorweihnachtliche Raunachtführung (ca. 75 Minuten)
Erwachsene: 11,- Euro
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: 6,- Euro
Alle oben genannten Führungen finden in Kooperation mit der Gruppe
"Commedia Cumpanei" statt.
Sonstige Themenführungen auf der Burg Trausnitz sind kostenlos, die Teilnehmer zahlen lediglich den Eintritt für die Burg Trausnitz.
Bei der Führung
Kunststücke, Automaten und fremdartige Dinge (ca. 90 Minuten) sowie bei den
Geisterführungen (ca. 60 Minuten) und
Sagenführungen (ca. 70 Minuten) wird pro teilnehmendem Kind ein Betrag von 3,- Euro erhoben.
Private Führungen
Für Gruppen organisiert die Burgverwaltung gerne gesonderte Geisterführungen und Sagenführungen.
Bitte erkundigen Sie sich unter Telefon (08 71) 9 24 11-11.

Herzog Wilhelm V. von Bayern
Im August des Jahres 1590 zieht der venezianische Alchemist Marco Bragadino am Herzogshof Wilhelms V. auf der Burg Trausnitz ein. In einer nächtlichen Führung mit Musik und Theater erfährt der Besucher von den Ereignissen dieser Zeit bis zur blutigen Hinrichtung des Alchemisten.
Dabei sind die Räume der Burg vom Schein der Kerzen und Fackeln erleuchtet, und alte Melodien entführen in eine Zeit der Fürsten und Herren, von tiefer Frömmigkeit und Aberglauben.
Mit der Führung "Herzog und Hochstapler" lebt ein eher unbekanntes Kapitel der bayerischen und damit auch der Landshuter Geschichte wieder auf, nämlich die Zeit Herzog Wilhelms V., genannt "der Fromme", der der Burg Trausnitz die Gestalt gab, in der sie der heutige Besucher kennt.
Holunder und HexenkrautKennen Sie das Hexenkraut oder wissen Sie, warum jeder vor dem Holunderstrauch siebenmal den Hut ziehen sollte?
Dies und vieles andere Wissenswerte erfahren Sie bei der Führung mit Lisa, der Gärtnerin, und Dorothee, dem Kräuterweiblein, durch die Außenanlagen der Burg Trausnitz. Dabei wird Ihnen Heilwissen aus neuester Zeit und uraltes Pflanzenwissen in unterhaltsamer Weise näher gebracht.
Wie lebten eigentlich die einfachen Menschen damals, als die Burg Trausnitz noch zentraler Verwaltungssitz im Herzogtum Bayern war?
In einem Rundgang durch die Vorburg und vor die Mauern begegnen wir Leuten, die von ihrem Leben erzählen, den Nöten und Sorgen ihrer Zeit, die uns zum Teil fremd und doch auch seltsam vertraut erscheinen. Ihre Gedanken kreisen um das tägliche Brot, das liebe Geld, Gesundheit, Gerechtigkeit und ihr Seelenheil. Hören wir, wie die Kräuterfrau ihre Mittelchen anpreist, der Soldat der Burgmannschaft über seinen Dienst klagt, und lassen wir den Henker aus dem Nähkästchen plaudern.
Mit den Komödianten aus der Narrentreppe
Die berühmte
Narrentreppe der Burg Trausnitz zeugt von der Glanzzeit der Commedia dell'arte am Hofe Herzog Wilhelms V., der zahlreiche bedeutende Musiker, Künstler und Komödianten heranzog. Die lebensgroßen Wandmalereien sind ein monumentales und einzigartiges Zeugnis der italienischen Schauspielkunst jener Zeit.
Aber auch damals war das Leben nicht ohne Schattenseiten. In dieser Führung durch die Burgräume erfahren wir vom Leben und Leiden der Komödianten und dass es beileibe nicht immer lustig sein muss, ein Spaßmacher zu sein. Von geringem Ansehen, waren die Schauspieler doch dem Fürsten ganz nahe, was für sie oftmals eine riskante Gratwanderung bedeuten konnte. Und manch einer greift in seiner Not zum äußersten Mittel …

Die Burg strahlt im gedämpften Licht eine besondere Atmosphäre aus. Die Teilnehmer erfahren von seltsamen Begebenheiten in und um die Burg, erzählt und gespielt von Dorothee Stötter und ihren dienstbaren Geistern.
Die Neuhauser Perchten haben ebenfalls ihr Kommen angekündigt. Begleitet von Frau Percht, der Haberngoaß und manch anderem "Zwigesichtigen" erleben die Gäste Geschichten rund um das Perchtentreiben.
Die Kinder erleben mit ihren Eltern, Großeltern oder Verwandten allerlei Brauchtum, Sagen und Aberglauben rund ums Christfest, erzählt von Dorothee Stötter und Stefan Erber.
Bei einer gemeinsamen Räucherprozession im Rittersaal schützen wir uns vor mancherlei Unbill im Neuen Jahr. Warum werfen Mädchen in der Andreasnacht mancherorts mit dem Pantoffel? Wer sind die wilde Frau Lutz und der "bluadige Dammerl"? Zusammen mit den Familien werden wir die Antworten finden. Zum Abschluss erhalten die Kinder eine Überraschung.
Kunst- und Wunderkammern waren die Vorläufer der heutigen Museen. Sie enthielten kostbare Kunstwerke, Uhren, Geräte und Bücher aller Wissensgebiete, Globen, Atlanten, ausgestopfte Tiere und Gegenständen aus fremden Ländern.
Wir schauen uns die Kostbarkeiten der Landshuter Kunst- und Wunderkammer an und vergleichen sie mit den Gegenständen, die die Führerin zum Anfassen mitgebracht hat. Diese Führung ist für Kinder von 6-10 Jahren besonders geeignet.
In kindgerechter Art und Weise hören hier die jungen Besucher vom Kellermeister, lernen im Burgverlies im Wittelsbacher Turm Pranger- und Folterinstrumente kennen, besichtigen die Ritterrüstung und Hellebarden und das "Ritterklo" und hören oder sehen mit etwas Glück das Burggespenst, die "Weiße Frau".
Bitte berücksichtigen Sie, dass die Geisterführungen ausschließlich für Kinder von 6 bis 10 Jahren – ohne Begleitpersonen - gedacht sind. Die Kinder sollten zur Führung eine Taschenlampe und – auch an warmen Tagen – eine Jacke mitbringen!
"In der Johannisnacht, wohl um die zwölfte Stunde, stand der Pfalzgraf Otto unter der alten Linde im Hof seines Schlosses zu Wittelsbach. Da fiel ein Stückchen Glut aus dem herabgebrannten Johannisfeuer in seinen rechten Schuh und für wenige Augenblicke verstand er die Sprache der Tiere. In jenem Augenblick aber ließen sich drei Raben im Geäst über ihm nieder …"
Mit dieser Sagenführung laden wir unsere jungen Besucher herzlich ein, an authentischen Orten Persönlichkeiten und Ereignissen der Burggeschichte zu begegnen. Die Kinder hören dazu Sagen und Legenden und erfahren dabei von allerlei Würzwerk und wo der Pfeffer wächst. Melodien aus vergangenen Zeiten begleiten sie auf ihrem Weg durch die Trausnitz, die neu zum Leben erwacht.
Diese Führung ist für Kinder ab 4 Jahren geeignet.
aktuelle Führungstermine auf der Burg Trausnitz